Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, die verschiedene Arten und Ausprägungen hat. Dadurch empfindet sie jeder Mensch individuell, nimmt sie anders wahr, geht anders damit um.
Hier erzählen die Unterstützer:innen unserer Initiative und die Teilnehmenden unseres Aufrufs "Zeig Gesicht" ihre ganz persönlichen Geschichten und teilen ihre Erfahrungen.
Wenn Sie mehr über die Geschichten einzelner Betroffener erfahren möchten, klicken Sie einfach auf den entsprechenden Namen oder das Bild der Person über die Sie mehr erfahren möchten.
Andys Depression begann mit dem Tod seiner besten Freundin. Es vergingen Jahre, bis er die Erkrankung wirklich bemerkte und sich Hilfe suchte. Heute teilt er u. a. als Buchautor seine Erfahrungen mit anderen.
Die Depression hat Pia unzählige schlaflose Nächte bereitet und Tränen gekostet, ihr aber gleichzeitig auch das größte Geschenk gemacht. Durch die Erkrankung hat sie viel über sich selbst gelernt.
Elisa war 27 Jahre alt als sich ihre an Depression erkrankte Mutter das Leben nahm. Heute möchte sie allen die Chance geben, offen über das Thema Depression zu reden und setzt sich für eine Enttabuisierung ein.
Nora kennt das Thema Depression seit ihrer Kindheit, doch erst im jungen Erwachsenenalter wurde ihre Krankheit erkannt. Heute arbeitet sie u. a. als Ex-In-Genesungsbegleiterin.
Als Melanie geboren wurde, litt ihre Mutter bereits an einer Depression. Früh bemerkte Melanie auch an sich selbst Anzeichen dieser Krankheit. Mit der Zeit fand sie einen Weg, wie sie mit ihrer Erkrankung umgehen kann.
Tamara war überrascht, welche körperlichen Ausprägungen ihre psychische Erkrankung hatte. Da die Symptome einer Depression vielfältig sind und auch körperlich spürbar sein können, setzt sie sich heute für mehr Awareness ein.
Zu der schon bestehenden Erkrankung kamen noch weitere Schicksalsschläge, die Ramona zusätzlich belasteten. Sie traf jedes Mal die starke Entscheidung, sich in eine Tagesklinik zu begeben und dort Hilfe zu suchen.
Tina hat bereits früh Erfahrungen mit Mobbing gemacht und fühlte sich schon als Kind oft traurig. Durch ihre Therapie lernte sie viel über sich selbst und ihre Emotionen, sodass sie heute viel besser mit ihrer Dysthymie umgehen kann.
Schon bei seinem ersten Job bemerkte Harald, dass er sich phasenweise antriebslos und niedergeschlagen fühlte. Erst als er die Erkrankung Ernst nahm, konnte er sich für eine Behandlung wirklich öffnen.
Jenny verdrängte negative Gedanken und Gefühle mit Arbeit. Teilweise war sie 16 bis 18 Stunden am Tag auf den Beinen, bis zum Zusammenbruch. Auf Anraten ihres Arztes nahm sie Hilfe in Anspruch.
Annika hat seit ihrer frühen Jugend Erfahrungen mit Depressionen, im Erwachsenenalter kam auch noch eine Borderline-Diagnose dazu. Ihre Geschichte erzählt davon, was ihr Halt gibt und was sie über sich gelernt hat.
Die Diagnose kam für Horst als Schock, doch dank seiner darauffolgenden Behandlung bemerkte er erste Fortschritte. Die Depression erwies sich als eine große Chance, sein Leben in neue Wege zu lenken.
Michael quälte sich lange durch seinen Alltag. Das Auftreten von suizidalen Gedanken brachte ihn dazu, sich Hilfe zu suchen. Durch seine Therapie und die richtige medikamentöse Einstellung überwiegen heute die guten Phasen.
Als Jugendliche durchlebte Francesca oft depressive Phasen und fühlte sich antriebslos. Später kamen Panikattacken hinzu. Durch die Therapie konnte sie lernen, schädliche Verhaltensmuster zu durchbrechen.
Nach ihrem ersten Klinikaufenthalt dachte Stefanie, dass die Sache jetzt ein für allemal erledigt sei und startete beruflich wieder voll durch. Heute, nach einem zweiten Klinikaufenthalt, geht Stefanie achtsamer mit sich um.
Als Kind war bei Lisa bereits auffällig, dass sie besonders sensibel auf ihre Umwelt reagierte. Auch in der Pubertät erlebte sie große Gefühlsschwankungen. Beim Aufenthalt in einer Klinik dann die Diagnose: Depression.
Jürgen hatte in seinem Leben schwere Schicksalsschläge, die ihm den Boden unter den Füßen wegzogen. Die Behandlung bei einer Psychiaterin hat ihm in diesen schwierigen Phasen geholfen, das Positive im Leben zu sehen.
Kim erlitt bereits im Teenageralter ihre erste depressive Episode. Sie vertraut sich ihren Eltern an, die sofort reagierten. So kann Kim bereits früh mit einer Therapie beginnen und Strategien entwickeln, mit der Erkrankung umzugehen.
Julia geht heute offen mit ihrer Erkrankung um und macht sich stark für die Enttabuisierung einer Depression. So möchte sie einerseits Betroffene ermutigen und andererseits zum gesellschaftlichen Diskurs beitragen.
Daniel erkrankt zum ersten Mal in seinem Job an Depression. Trotz selbst auferlegter Auszeit schleichen sich im neuen Job die gleichen Probleme wieder ein, bis Daniel nach einer Panikattacke erkennt, dass er Hilfe braucht und sie sich auch holt.
Monika hatte bereits beruflich Berührungspunkte mit der Erkrankung Depression. Als sie selbst auf einen Burnout zusteuerte, konnte sie dies entsprechend einordnen und Hilfe suchen.
Mit 19 schlug die Depression bei Mathias das erste Mal zu. Bis dahin hatte er immer funktioniert. Als er dann für ein halbes Jahr arbeitslos wurde, hatte er plötzlich viel Zeit und fing an zu grübeln.
Für Nicole ist gerade das Wissen um die Erkrankung wichtig im Umgang damit. Je besser sie sich und die Depression versteht, umso leichter fällt es ihr, auch in schweren Phasen mit sich selbst umzugehen.
Janine hatte schon früh Anzeichen einer Depression, nach dem Gespräch mit einer Arbeitskollegin ging sie zum Hausarzt. Es ihr ein großes Anliegen, dass Tabu rund um Depression zu brechen.
Michael erlebte eine schwere Kinder- und Jugendzeit, die mit der Trennung der Eltern in seiner frühen Kindheit startete. Bis heute hat er mit den Folgen seines Deprivationssyndroms zu kämpfen, zu denen auch die Depression gehört.
Die psychische Belastung, die mit einer Schwangerschaft, Geburt oder Fehlgeburt verbunden ist, wird in der Gesellschaft immer noch als Tabuthema behandelt. . Elisabeth möchte mit ihrer Geschichte allen Mut machen, sich Hilfe zu suchen.
Früh hat Felix gemerkt, dass er anders empfindet. Dadurch fiel es ihm schwer, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Deswegen möchte er mit seiner Geschichte darauf aufmerksam machen, was es bedeutet, nicht Teil der Leistungsgesellschaft zu sein.
8 Jahre hat es gedauert, bis Alina ihre Diagnose akzeptiert und sich auf eine Therapie eingelassen hat. Heute engagiert sie sich ehrenamtlich in der Beratung inter- und transsexueller Menschen und konzentriert sich darauf, nach vorne zu schauen.